Schweizerischer Rhode Island-Züchter-Klub


 

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Am 19. März 1911 wurde unser Club in Basel von 12 begeisterten Rhode Island-Züchtern gegründet. 10 Jahre später war der Mitgliederbestand auf 130 angewachsen, im Jahr 1929 zählte man sogar 229 Mitglieder und an der Nationalen Geflügelausstellung in Basel wurden 440 Rhode Island ausgestellt, im Jahr 1946 sogar über 730 Tiere!

Heute, im Jahre 2009, weist unser Club einen Bestand von rund 40 engagierten Mitgliedern auf und an der alljährlichen Clubschau sind jeweils Tiere der Gross- und Zwergrasse vertreten.

Ziele unseres Züchter-Clubs sind

  • Erhaltung, Förderung und Verbreitung der Rasse in der Schweiz
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Rhode Island-Rasse in der Presse und an Ausstellungen
  • Erfahrungsaustausch und Pflege der Züchterkameradschaft anlässlich alljährlichem Treffen mit Tierbesprechungen und Rassenlehrkursen
  • Friedliches «Kräftemessen» an der alljährlichen Clubschau
  • Unterstützung von «Anfängern», die sich mit dieser Rasse befassen möchten, Beantworten von Fragen zur Zucht, Aufzucht und Haltung
  • Vermitteln von lokalen Züchtern, welche Bruteier/Jungtiere zu verkaufen haben
  • Internationaler Austausch von Informationen und Berichten mit Rhode Island-Züchterclubs in aller Welt

Herkunft der Rhode Island Rasse

Die Rhode Island kamen anfangs dieses Jahrhunderts von Amerika, vorerst nach Deutschland und ca. 1904 auch in die Schweiz. Sie bestachen nebst ihrer guten Legetätigkeit auch durch die rote Gefiederfarbe, welche damals als Farbwunder angesehen wurde. Von den Rhode Island Hühnern lobte man die hervorragende Legetätigkeit, besonders auch in den kalten Wintermonaten, weil damals Wintereier einen höheren Preis erzielten.

Die Rhode Island entstanden eigentlich nicht in planmässiger Rassezucht sondern sind vielmehr das Ergebnis des gemeinsamen Willens aller Eierproduzenten von damals, hervorragende Legeresultate zu erzielen. Alte Landhuhnrassen der Einwanderer aus Europa wurden mit den legendären «Roten Hähnen», welche mit den Handelsschiffen aus Asien immer wieder importiert wurden, verpaart. Daraus entstanden zwei Zuchtrichtungen Rhode Island-Hühner. Einerseits das Farmerhuhn und andererseits das Rasse- und Ausstellungshuhn. Schon 1880 wurden auf amerikanischen Ausstellungen die ersten Rhode Island präsentiert. Durch ihre sprichwörtliche Widerstandskraft, Fruchtbarkeit, Frohwüchsigkeit, dem saftigen, schmackhaften Fleisch sowie der hervorragenden Legeleistung grosser braunschaliger Eier eroberte diese Rasse grösste amerikanische und später auch europäische Geflügelfarmbetriebe und verdrängte oftmals sogar die Leghornrasse.

Um 1918 wurde von Georg Schank in Deutschland die Zwergform erzüchtet und bereits im Jahr 1930 waren die Rhode Island-Zwerge auch in der Schweiz vertreten.

Auf unsere Rasse Rhode Island dürfen wir als Züchter nicht nur in der Vergangenheit sondern auch für die Gegenwart und Zukunft stolz sein, sind die Rhode Island doch Ausgangsmaterial aller heutigen mittelschweren, farbigen Hybridrassen.

Für Interessenten, welche sich eingehend über Herkunft und Entstehung dieser Rasse informieren möchten, empfehlen wir den ausführlichen Rassebericht von Otto Schertenleib über mehrere Ausgaben in der Tierwelt vom Frühling 2000. Der vollumfängliche Text kann beim Club-Sekretariat bestellt werden!